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Daten & Fakten  19.07.2022

Britische KMU am Abgrund

Um die 20 Prozent der britischen Kleinunternehmen wird es Ende 2022 nicht mehr geben. Dieser düstere Ausblick ist das Ergebnis einer Befragung des Bankdienstleisters Tide unter 1000 Kleinunternehmen.

Laut der kürzlich durchgeführten Umfrage mussten etwa 70 Prozent bereits die Arbeitszeiten verlängern. Ein Drittel war finanziell schon auf Hilfe von Freunden angewiesen. 28,1 Prozent haben Nebenjobs angenommen, um ihre Firma über Wasser zu halten. 9,7 Prozent bauten bereits Personal ab. Dazu kamen steigende Preise, welche die meisten Unternehmen nicht weitergeben konnten. Möglicherweise sind auch negative Brexit-Folgen für den Handel zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ein Teil des Problems oder speziell bei Gründern der Zeitmangel.

Die West Midlands mit 33,3 Prozent und der Nordosten mit 31,4 Prozent sind die Regionen, in denen die meisten Kleinunternehmen laut Umfrage die Schließung in Betracht zogen. Auch in allen anderen Regionen stecken viele Firmen im Überlebenskampf. Der Tide-Umfrage zufolge sehen 57,2 Prozent der Befragten die steigenden Kraftstoff- und Energiepreise als größte Gefahr für ihr Geschäft. Mit 22,4 Prozent landete die hohe Inflation auf Platz zwei. Mit 8,3 Prozent stehen Lieferkettenprobleme an dritter Stelle. Die Inflationsrate liegt derzeit bei 9,1 Prozent. Die Bank of England erwartet, dass sie in diesem Jahr auf bis zu elf Prozent ansteigen könnte.

'Kleine Unternehmen sind eine Säule der britischen Wirtschaft und es ist klar, dass sie es im aktuellen makroökonomischen Klima extrem schwer haben', so Tide-CEO Oliver Prill. 'Die Umfrageergebnisse zeigen, dass das Vereinigte Königreich mit einer Massenschließung kleiner Unternehmen konfrontiert sein könnte, da sich die Krise der Lebenshaltungskosten in eine Krise der Kosten für das Geschäft verwandelt. Wir fordern die britische Regierung nachdrücklich auf, kleinen Unternehmen durch die Krise zu helfen, zum Beispiel durch Mehrwertsteuererleichterungen für alle kleinen Unternehmen bis zum 31. März 2023, dem Ende des Steuerjahres.' Kleinunternehmer täten bereits ihr Bestes, um ihre Unternehmen am Laufen zu halten. Dazu gehörten finanzielle und personelle Hilfen von Familienmitgliedern und Freunden. 'Aber das reicht nicht', so Prill, 'sie brauchen mehr Unterstützung.'

pte/red

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